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Archiv für das Schlagwort “ruby”

genfoo-tools, meine portage utils!

Ich hatte mal ein Script geschrieben das mir meine /etc/portage/package.keywords Datei in ein Verzeichnis Konvertierte. Es lag danach lange auf der Platte und schien in Vergessenheit zu geraten bis ich ein Beitrag auf gentooforum.de sah http://www.gentooforum.de/artikel/21118/packages-keywords-durchputzen-lassen-ist-das-m-glich.html?s=5bcd93f04f80b28ce377b28d287e352926658d62 .

Dort frage ein User nach, ob es denn möglich sei package.keywords zu putzen.
Ich wusste, da habe ich schon mal etwas geschrieben und schaute in meine Script Sammlung nach, „portkeyman“ (Portage Keyword Manger) gesucht und wieder gefunden.

Nun hatte ich zwei Möglichkeiten, das Script im Forum Posten und es erneut untergehen lassen oder doch lieber in Git verwalten. Ich beschloss mich, dieses Script auf mein Git zu legen, so das viele davon Profitieren können.

Nach kurzen Tests wurde mir klar, ich muss am Script noch etwas ändern. Ursprünglich war es eher als Hack gedacht um eine Lösung für mein damaliges Problem zu haben. Für eine Veröffentlichung war es noch nicht gut genug. So spendierte ich dieses Script eine kleine Hilfe und examples ein paar Fehlerkorrekturen und ab in Git.

Was mich noch störte, meine Kommentare die ich seit kurzem eingeführt habe wurden komplett Ignoriert. Also auch das noch schnell hinzugefügt.
Was auch lästig war, man musste immer angeben wo die packages.keywords liegt, deswegen habe gleich noch einen Default Path eingeführt. In der Regel liegt es ja immer unter /etc/portage/package.keywords als Datei oder Verzeichnis.

Hab das Script nun ein paar mal ausgeführt und es etwas einfacher, aber so dynamisch wie möglich umgeschrieben. Das Script erkennt nun ob man Root oder Normaler User ist und ändert den Logpath um nicht immer ein Logfile angeben zu müssen, was man aber natürlich noch kann.

Um es einfach unter Gentoo oder Funtoo Installieren zu können habe ich ein Ebuild „genfoo-tools“ geschrieben. Bevor ich jedoch noch mehr portage-utils Scripte Veröffentliche möchte ich portkeyman um ein paar weitere Funktionen erweitern. Hinzufügen und entfernen von Keywords um ein Beispiel zu nennen. Ich überlege auch, einen Parameter einzuführen der das nicht in /tmp speichert sondern die Änderungen sofort im System erledigt.

Ich merke schon dass das Script vieles Automatisieren könnte oder schon tut, was man lang händisch erledigt hat. Daher würde mir ein completion Script noch gefallen, habe bisher nur eines geschrieben und bin noch nicht ganz durchgestiegen wie das genau Funktioniert. Sobald das Script in einer Phase ist wo man sagen kann, es hat alles was man sich wünscht, werde ich mir completion noch einmal ansehen.

Wer mag, darf das Script gerne Testen und mir seine Ideen oder Kritik Schreiben, schließlich soll es unsere Arbeit erleichtern. Ich Antworte auf jeden Fall, auch wenn es mal etwas länger dauert. Also nicht ungeduldig werden 😉

Das Ebuild findet ihr hier: https://github.com/knasan/ebuilds/tree/master/app-portage/genfoo-tools
und das Script selbst hier: https://github.com/knasan/genfoo-tools

-Sandy

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sysnapshot und nepomukserver (KDE Desktop-Suche)

Hab einiges über die Desktop-Suche in KDE gelesen und wollte mir die angeblichen Vorteile von KDE selbst einmal ansehen. Also KDE installieren und wichtige Tools einrichten und schnell ein Backup erstellen, was ich immer nach grössere Änderungen am System mache …

sudo sysnapshot

Während dessen machte mich noch etwas schlauer wie denn die Desktop-Suche Funktionieren sollte.
Riskierte ein Blick auf mein Terminal, ups was ist das? Meine Backup-Festplatte konnte nicht getrennt werden, aber warum?

lsofs Zeigte mir an, dass Nepomuk die Festplatte in Beschlag genommen hat. Ich frage mich warum?

Einerseits habe ich die Festplatte als „root“ gemountet und ging den User nichts an, und zum anderen habe ich schon oft gelesen das nur dass Home-Verzeichnis des Users Indexiert wird. Dies wollte ich nun genauer wissen und schaltete den indexer aus. Startete nochmal sysnapshot, keine Besserung in Sicht, Nepomuk hatte wieder die Festplatte in Beschlag.
Ich begab mich auf die Suche ob es möglich Nepomuk beizubringen dass er dieses Verzeichnis in ruhe lassen soll. Ich wurde nicht fündig!

Fuck off nepomuk!

Ich hatte keine Lust mehr eine Funktion zu suchen, ich muss mich erst noch Intensiver mit Nepomuk beschäftigen, damit ich eine Lösung finden und Dokumentieren kann.

Ist zwar nicht die beste Lösung aber es funktioniert.

  • Man könnte auf Nepomuk verzichten, dann wäre dieses Problem gar nicht da!
  • Wenn man die Backup-Festplatte einbindet bevor sysnapshot gestartet wird, dann macht sysnapshot kein umount und man bleibt von diesen Problem unberührt.
  • Wer sysnapshot als „root“ laufen lässt hat dieses Problem auch nicht mehr, da ich nun die Zugriffsrechte auf den Mountpoint so geändert habe, dass nur Root darauf zugreifen kann.
  • Dies sind leider nur Workarounds, was mir gar nicht gefällt.

    Abgesehen von dieser Nepomuk Thematik war mein erster Test jedoch Positiv.
    Obwohl ich wusste wo die Datei lag die ich suchte, konnte ich diese schnell mit der Suche finden und ein klick, schon konnte ich an dieser Datei Arbeiten.
    Hätte ich mit einen Dateimanager Navigiert hätte es länger gedauert. Mal sehen ob sich die Suche weiterhin bewährt, theoretisch benötige ich diese nicht, da ich alles Organisiert speichere.
    Was ich auch beibehalten werde. Selbst wenn ich Nepomuk in Zukunft öfters befragen werden.

    Sandy

    Virt-manager für die Konsole

    virt-cm ist entstanden als ich meine Virtualbox Images aus ein Backup einspielen wollte und diese nicht mehr funktionierten. Mit kvm konnte ich meine Virtualbox Images noch nutzen.

    Anfangs habe ich einfach ein Script geschrieben das mir meine Virtuelle Maschine mit qemu-kvm startete. Eine kleine Funktion für das Einbinden von USB war mit am Board.

    Das erste Programm schickte ich mit ein paar Fragen an Linux-User und wurde gefragt ob ich geplant habe dieses auch auf libvirt basis zu machen.

    Da ich gerade dabei bin Ruby zu Lernen, kam mir diese IDEE gelegen um ein neues Projekt daraus zu machen. Also habe ich mir libvirt angesehen und bin auf das Kommando virsh gestoßen. Als ich die Dokumentation von RedHad Virtualization Durchgelesen hatte, war ich bereit einige geh versuche zu starten. Anfangs hatte ich mit ein paar Kleinigkeiten zu Kämpfen die ich dringend brauchte. Ich stellte fest, das ich USB mit libvirt nur als root an die VM leiten konnte und habe mein Code nochmal überarbeitet.

    Das Importieren einer Existierende Virtuelle Machine von Virtualbox funktionierte super. Als die manage Funktion geschrieben wurde, stellte ich fest das man nicht alle Optionen hatte die libvirt einem bietet. Es war zum Beispiel nicht möglich die VM zu sichern. So ist virt-cm täglich etwas gewachsen.

    Heute habe ich die Installation via ISO-Datei und CD-ROM Implementiert und sehe das Tool in einem brauchbaren Zustand. Es war also Zeit diese der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

    Da ich kein XEN habe, kann ich das Importieren via XEN-XML nicht testen und habe nur das Theoretische implementiert. Persönlich nutze ich nur kvm, daher habe ich dieses Script auch darauf aufgebaut.

    Theoretisch ist es aber möglich jeden Hypervisor zu nutzen. Wenn jemand Interesse daran hat seinen verwendeten Hypervisior über virt-cm nutzen zu können, kann mich gerne kontaktieren und gemeinsam dieses Tool erweitern.

    Besonders schön ist es, wenn man zwei Monitore hat. Auf dem Primären Monitor lasse ich die VM starten und der Sekundäre virt-cm um Befehle auszuführen.

    virt-cm steht ab sofort auf github.com als Download zur Verfügung. Natürlich unter GPL2

    Just before sync umount

    Seit Kernel 3.0 bekam ich manchmal einen Kernel Bug den ich mir heute näher angesehen habe.
    Hierbei ist mir aufgefallen, dass dieser Kernel Bug immer dann aufgetreten ist wenn sysnapshot versuchte meine Backup-Festplatte auszuhängen.

    Problem war, der rsync Prozess war beendet und ich versuchte sofort die Festplatte auszuhängen aber manche Schreibprozesse waren noch nicht beendet. Mein erster Test ergab, wenn man drei Sekunden wartete trat dieser Bug nicht auf.

    Mir war klar, dass ich irgendwie versuchen musste abzuwarten bis alle caching Vorgänge der Festplatte beendet sind. Dann viel mir ein, da gibt es doch noch „sync“.

    Anstatt nun einfach nur drei Sekunden zu warten probierte ich es aus. Also ein „sync“ vor „umount“. Und siehe da, es funktioniert.

    Gut das war schnell erledigt. Also gleich noch mein eigener Bug suchen. Es kam mir vor, als würde sysnapshot rsync zwei mal ausführen. Nach einer kleinen Untersuchung stellte ich fest, ja das ist so.

    Als ich mir den Codeabschnitt do_umount näher angesehen habe, wurde es mir klar warum. Ich wollte mir eine IF Statement sparen und übergab diese Funktion einfach nochmal „system(rsync_cmd)“, ich nahm an dies liefert mir true oder false, was ja auch so ist. Mir war jedoch nicht bewusst, das hierbei der Befehl nochmal aufgerufen wird.

    Nachdem ich diesen Bug bereinigt habe stellte ich fest – wow weniger CPU Verbrauch!

    Also heute war ein erfolgreicher Tag für mich und Sysnapshot 🙂

    Erste Versuche „Ruby Style Guide“ zu übernehmen

    Ich wollte Ruby erlernen und nichts ist besser sich gleich ein Projekt auszudenken. Sysnapshot war geboren. Es ist spannend immer wieder etwas neues dazu zu lernen und man lernt nie aus. Schon ein paar mal habe ich den Code umformuliert, damit dieser besser und verständlicher gelesen werden kann (für mich zumindest).
    Jetzt habe ich vor Kurzem ein „Ruby Style Guide“ gelesen und vieles habe ich instinktiv richtig gemacht, aber auch einige Style Sünden begangen.

    Ich ging also Zeile für Zeile durch und fand prompt ein paar Sünden. Im „Style Guide“ stand, dass man nicht über 80 Zeichen gehen sollte. Wie dies manchmal genau gehen soll, weiß ich nicht. Es gibt ein paar Zeilen die weit über 100 Zeichen gehen und ich hab dafür noch keine Lösung gefunden.

    Es hat jedoch auch etwas gutes das ich den Code Zeile für Zeile durchgegangen bin. Mir waren doppelte Eckige klammern aufgefallen, diese hatte ich eingeführt um Ursprünglich die erstellten „hashes“ als Strings besser auslesen zu können und kompatible zu Ruby 1.8 zu bleiben. Erstanden ist jedoch ein „hässlicher“ Code, den ich jetzt den Kampf angesagt habe.

    Langsam aber sicher nimmt der Code eine gute und übersichtliche Form an. Für die Zeilen mit Überlänge wird sich mit Sicherheit auch noch eine Lösung finden, es braucht eben Zeit und diese werde ich mir nehmen.

    Der neue Code wurde wieder mit den selben Tests unterzogen wie beim letzten mal und konnte sogar einen kleinen Schönheitsfehler beheben. Es wurde versucht zwei mal die ein und die selbe Partition zu „umounten“ wenn man eine Verschlüsselte Partition verwendet. Somit bekam man eine Fehlermeldung dass „/dev/mapper/backup-name“ nicht existiert. Ist ja auch klar, der Crypt Container wurde schon entfernt und eben nochmal versucht.

    Zusätzlich wurde auch der CronJob-Mode getestet und dieser Funktioniert ohne Probleme

    Sandy

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